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Ballaststoffe -wichtige Bestandteile unserer Ernährung-

ballaststoffe

Ballaststoffe werden von den Verdauungsenzymen des Menschen nicht gespalten sondern
unverdaut wieder ausgeschieden. Nachdem heute genauere Kenntnisse über Ballaststoffe vorliegen, wird ihnen ein immer größerer Stellenwert in der menschlichen Ernährung eingeräumt.
So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) , die Ballaststoffaufnahme zu erhöhen und gibt als Richtwert für die tägliche Ballaststoffzufuhr eine Menge von mindestens 30 g an. Das ist rund ein Drittel mehr, als die meisten Menschen in Mitteleuropa tatsächlich zu sich nehmen.
Chemisch sind Ballaststoffe, bis auf einige Ausnahmen, hochmolekulare Kohlenhydrate, die wegen ihres hohen Volumens die Darmtätigkeit beeinflussen.
Die quellfähigen Ballaststoffe binden schon zu Beginn der Verdauung Wasser und erzeugen ein Sättigungsgefühl. Durch diese günstige Beeinflussung der Sättigungsregulation sind pflanzliche
Ballaststoffe eine Hilfe, weniger Kalorien aufzunehmen. Zudem verringern sie die Kaloriendichte vieler Nahrungsmittel, da sie selbst entweder keinen oder nur einen sehr geringen Nährwert aufweisen.

Ein Mangel an Ballaststoffen führt schnell und ebenso spürbar zu Verstopfungen und letztendlich zu Magen-Darm-Erkrankungen. Nach Meinung vieler Wissenschaftler ist vor allem der Mangel an Ballaststoffen in der Ernährung auch eine Ursache für die weite Verbreitung von Zucker- und koronaren Herzerkrankungen.

Ballaststoffe werden primär aus Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüssen, Kernen, Samen, Kartoffeln und Getreideprodukten gewonnen. Im Getreide befinden sich die Ballaststoffe vorwiegend in den äußeren Körnerschichten, die jedoch bei der Verarbeitung zu Mehl oder weißem Reis weitgehend entfernt werden. Daher empfiehlt es sich Vollkornprodukte wie brauner Reis, Vollkornnudeln und Vollkornbrot zu verwenden.

Zu beachten ist, dass es bei einer abrupten Umstellung von ballaststoffarmer auf ballaststoffangereicherte Kost es einige Tage dauert, bis sich der Darm auf die erhöhte Ballaststoffaufnahme eingestellt hat. Denn der Darm ist zunächst von der angestiegenen Ballaststoffmenge überfordert, so daß es zu leichtem Völlegefühl und Blähungen kommen kann. Der Ballaststoffanteil der Nahrung sollte daher langsam erhöht werden. In der Regel verschwinden diese Anpassungsbeschwerden nach einigen Tagen.

 
 

 

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