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Olympiade-Sommer 2004

Ecuador

Ecuador, eine Republik in Südamerika mit der Hauptstadt Quito, liegt am Pazifik und grenzt an Kolumbien und Peru. Ferner gehören die Galápagosinseln politisch zu Ecuador. Das Land gliedert sich in drei abgegrenzte, naturräumliche Regionen, dem pazifischen Küstentiefland -Costa-, dem Andenhochland -Sierra- und dem zum Amazonasbecken gehörende Tiefland -Oriente-. Das Andenhochland besteht aus West- und Ostkordillere und einer von beiden eingeschlossenen, in mehrere Becken gegliederte Senkzone, in der etwa die Hälfte der 12,9 Millionen Menschen leben. Dagegen sind die westliche Costa und der waldbedeckte Oriente kaum erschlossen. Nur ein geringer Teil des Landes wird landwirtschatlich genutzt und mehr als die Hälfte ist von Regenwald bedeckt. Von großer Bedeutung ist die Hochseefischerei und die Viehzucht im Hochland. Ecuador ist größter Bananen- und Garnelenexporteur der Erde und exportiert darüber hinaus Kaffee, Kakao, Palmöl und Zucker. In dem Land herrscht warmes, tropisches bzw. subtropisches Klima mit großen Unterschieden zwischen der Anden- und der Küsteregion.

 


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In den Regionen der Sierra

 

Die ecuadorianische Küche ist reichhaltig, sehr schmackhaft und wegen der verschiedenen Einflüsse auch vielfältig. Ein Nationalgericht ist chancho "hornado" oder auch "cuy". Dieses traditionelle Gericht aus gebackenen oder gebratenen Meerschweinchen wird vor allem im Hochland zubereitet. Ebenfalls typische Spezialitäten sind "Cebiche", ein Cocktail aus Fisch und Meeresfrüchten mit Zitrone und Zwiebeln, sowie "Locro", eine Kartoffel- und Maissuppe mit Avocado und Käse. Einfacher, aber auch gerne gekocht werden "tortillas de maiz", leckere mit Kartoffeln und Käse gefüllte Maispfannkuchen. Neben viel Fisch und Fleisch werden Kartoffeln, Reis, Mais, Bananen und vieles mehr zubereitet. Häufig getrunken wird dazu "jugo", ein frisch gepresster Frucht- oder Gemüsesaft oder andere Fruchtsäfte, die zahlreich aus exotischen Früchten zubereitet werden. Noch heute wird nach alter indianischer Tradition an Allerseelen -zum Gedenken an die Verstorbenen- "Colada Morada" zubereitet, ein heißes, blutrotfarbenes Getränk aus Früchten und Maismehl.
 

Fisch in pikanter Marinade

1000 g Fischfilet kalt abwaschen, trockentupfen
Saft einer Zitrone beidseitig beträufeln
10 Minuten ziehen lassen
in 1 cm breite Stücke schneiden
Salz ins Fischfleisch reiben
gemahlener Pfeffer ins Fischfleisch reiben
hinzufügen
1 Tasse Öl in einer Pfanne erhitzen
4 EL Mehl auf einen Teller geben
Fischstücke darin wälzen
in die Pfanne geben, ringsum 2 Minuten anbraten, anschließend 5 Minuten weiter braten
1 Tasse Essig in einen Topf geben
1 Glas grüne Oliven -95 g- entkernen, hinzufügen
2 getrocknete rote Peperoni würfeln, hinzufügen
1 grüne Paprikaschote putzen, waschen, entkernen, kleinwürfeln, hinzufügen
1/4 Tasse Wasser hinzufügen
1 TL Pfefferkörner hinzufügen
1 kleine Zwiebel putzen, schälen, würfeln, hinzufügen
1 Knoblauchzehe feinhacken, hinzufügen
8 Lorbeerblätter hinzufügen
1/4 TL Nelkenpfeffer hinzufügen
1 Tasse Öl alles gut vermengen, erhitzen, 1 Minute kochen lassen
Fisch in eine Schüssel geben, darüber gießen, 24 Stunden marinieren lassen
servieren
4 Portionen à 530 kcal
Getränkeempfehlung: Bier Beilagen: Toast
                       

Olympiade-Sommer 2004 | Kochen

 

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