HomeHome
KüchenplanungVorratshaltung
Gewichte und Mengen
Warenkunde
Kochtechnik
Kochschule
Küchentipps
Kochen
Rezepte
Uromas Rezepte
GetränkerezepteGetränkeDer gedeckte TischEinladungenKnigge

 

 

 

 

 

 

Orchideen

ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art.
www.villeroy-boch.com
sponsored by: Villeroy&Boch
Die optisch schönen Orchideen gehören inzwischen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, die bevorzugt gern im Winter gekauft werden.
       
 
Durch ihre  Extravaganz bringen diese Dschungel-Perlen einen Hauch von Exotik in die Wohnung. Wer sich an der faszinierenden Schönheit dieser Pflanzen erfreuen möchte, sollte allerdings einiges über sie wissen, damit ihre Kultur gelingt.
Heimat

Die meisten und prächtigsten Orchideen sind als Baumaufsitzer in den feuchten heißen Tropenwälder Asiens, sowie Mittel- und Südamerikas zu finden. Es sind etwa 30 000 wild wachsende Orchideenarten und rund 150000 Kreuzungen bekannt, die überall in der Welt vorkommen.

Einkauf

Die Blätter sollten grün und straff, und die Pflanze gut mit dem Substrat verwurzelt sein. Knackig wirkende Pflanzen sind oftmals schlecht bewurzelt, da sie zu schnell kultiviert wurden. Aus dem Topf heraushängende Wurzeln sind aber normal. Orchideen mit bereits leicht verwelkten Blüten sind zu meiden, besser sind ein oder zwei offene Blüten und reichlich Knospen an der Rispe. Zum Transport müssen Orchideen gut verpackt werden, denn auf pralle Sonne oder anhaltende Kälte reagieren sie äußerst empfindlich.

Standort

Viele Orchideenarten fühlen sich an einem Ost- oder Westfenster wohl. Comparettia falcata, Odontoglossum pulchellum und viele Frauenschuh-Züchtungen können aber auch an einem lichtarmen Nordfenster gut kultiviert werden. Wer nur einen Platz an einem Süd- oder Südostfenster anbieten kann, sollte auf Vanda- oder Cattleya-Arten zurückgreifen, da diese Wärme und Licht besonders schätzen. Vor allzu starker Sonneneinstrahlung müssen jedoch auch sie geschützt werden.

Pflege

Orchideen benötigen viel Licht, ausreichende Luftfeuchtigkeit und frische Luft. Ein Heizkörper unter der Fensterbank stört die meisten der Exoten weniger, aber er vermindert die Luftfeuchtigkeit. Während der Heizperiode und an warmen Tagen sollten deshalb die Blätter morgens und abends mit handwarmem Wasser besprüht werden. Die Blüten vertragen keine direkte Feuchtigkeit, sie müssen beim Sprühen ausgespart werden. Nicht ganz unwichtig ist auch das Gefäß. In Plastikgefäßen sind die Pflanzen besser aufgehoben, da diese am Boden zumeist eine ganze Reihe von Löchern haben. Außerdem können die fleischigen Wurzeln sich nicht daran ansaugen, so dass beim Umtopfen das Wurzelwerk nicht zerstört wird. Orchideen bevorzugen ein mäßig feuchtes Substrat, bekommen jedoch bei allzu großer Nässe zu wenig Sauerstoff und faulen. Die Pflanzen sollten  selten, dann aber kräftig gegossen werden. Bei mittelgroßen Pflanzen empfehlen sich größere Gießpausen. Das Gießwasser selber sollte zimmerwarm, salzarm und nicht zu hart sein. Regenwasser und abgekochtes Leitungswasser eignen sich hierfür am Besten. Über den Winter hält man Orchideen besser etwas kühler und trockener.

Luftfeuchtigkeit

Ausreichende Luftfeuchtigkeit -zwischen 50 und 60 Prozent- ist erforderlich, die im Zimmer ohne Zusatzbefeuchtung nicht erreicht wird. Deshalb zwischendrin immer mal besprühen.

Düngung

Damit sie die lichtärmeren Monate gut überstehen, sind Orchideen während der Wachstumsphasen regelmäßig zu düngen. Wobei die Düngergaben im Abstand von etwa vier bis sechs Wochen vollkommen ausreichen.

Erde

Da die Wurzeln viel Luft brauchen und immer gut abtrocknen müssen, benötigen sie spezielle Orchideensubstrate, die meist aus einer Mischung von Baumrinde, Styropor, Holzkohle, Torf, Kork und Kokosfasern bestehen. Nach etwa zwei Jahren, wenn das Substrat seine grobe Struktur verloren hat, ist die Pflanze erneut umzutopfen.

Kombinationen

Zu den farbenfrohen Exoten passen gut Fensterblatt, Topfbromelie oder Korbmarante, die mit üppigem Blattwerk reichlich Wasser verdunsten und dadurch die Luftfeuchtigkeit der Umgebung erhöhen.

Vermehrung

Sie kann je nach Sorte durch Rhizomteilung, Bewurzelung von Seitentrieben oder Kopfstecklingen vorgenommen werden.

Schädlinge und Krankheiten

Spinnmilben, Blasenfüße, Schild- und Schmierläuse;
Grauschimmel, Orchideenrost und Pilzkrankheiten;

Arten

Die populärsten Orchideen-Arten sind

Phalaenopsis
Ihre Herkunftsregion ist Südostasien.
Die meist weiß oder fliederfarben blühende Pflanze benötigt regelmäßig Wasser, keine direkte Sonne und eine Temperatur zwischen 18 - 25°C. Blüte: ganzjährig.

Paphiopedilum
auch Frauenschuh genannt, ist an der schuhförmigen Blüte zu erkennen und in Asien beheimatet.
Blüte: April bis Mai.
Sie liebt einen halbschattigen Standort bei einer Temperatur zwischen 20 - 25°C.

Cattleya
mit einer meist eine röhren- oder tütenartige Blütenlippe, wobei die inneren Blütenblätter oft stark vergrößert und am Rand gefältelt sind.
Die Heimat dieser Pflanze ist Süd- und Mittelamerika.
Blüte: im Frühjahr und Herbst.
Während der Blüte- und Wachstumszeit braucht sie viel Wasser. Die Pflanze liebt einen hellen, warmen Standort mit einer Temperatur zwischen 20 - 26°C.

Dendrobium
Es gibt mehr als 1000 verschiedene Dendrobien, die sich durch längere, beblätterte Stämme auszeichnen.
Blüte: von Oktober bis April.
Die Pflanzen benötigen sehr viel Licht und während der Wachstumsphase viel Wasser.

c05
  
 

Adventskalender 2005

 

 

Atelierline | Kochatelier | Wohnatelier | Dekoatelier | Gartenatelier | Hobbyatelier | Putzatelier | Witzatelier

  Impressum | Werbung | Sitemap