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Thomastag

21. Dezember 
 

Gerard van Honthorts 1590-1656
"Der ungläubige Thomas"
Prado - Madrid

"Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt's ein schönes neues Jahr."
Bauernregel
  
Thomas, ein Apostel von Jesus zweifelte an dessen Auferstehung. Erst als er die Finger auf die Wundmale von Jesus legte, ließ er sich überzeugen. Seiner Zweifel wegen wurde der kürzeste Tag des Jahres dem ungläubigen Thomas gewidmet.
  
In der Regel beginnen mit dem Thomastag die Raunächte, die bis zum 6. Januar dauern. Alle Bräuche in dieser längsten Nacht des Jahres sind heidnischen Ursprunges. Besonders in dieser Zeit treiben die Geister ihr Unwesen und auch Thomas galt bei unartigen Kindern als eine der gefürchteten Schreckgestalten.

Aber auch bei der ländlichen Bevölkerung spielte deser Tag eine wesentliche Role, so wurde die Weihnachtssau geschlachtet und in vielen Dörfern gab es Thomaswürste. Hausfrauen und Mägde backten das Thomasgebäck, das aus Früchte bestehende Kletzen- oder Hutzelbrot. Anschließend gingen sie mit teigverklebten Händen in den Garten und umarmten die Obstbäume, damit sie im neuen Jahr wieder gut tragen. Heute wird das Brot lange vor der Weihnachtszeit gebacken, damit es gut durchziehen kann.

Der Glaube, in dieser langen Nacht -auch Durchsitz- oder Durchspinn-Nacht genannt- ordentlich zu essen und trinken war für viele Zecher ein Grund zu einem ausgiebigenen Gelage. Dank des hohen nächtlichen Alkoholkonsums ist die im Schwarzwald verbreitete Bezeichnung "Kotzmorgen" der Morgen des darauf folgenden Tages gemeint.

Auch Zauberkräfte werden der Thomasnacht zugesprochen. So sollte sich, wer wissen will was sich im kommenden Jahr alles ereignet, verkehrt herum ins Bett legen. Dabei müssen die Füße auf dem Kopfkissen und der Kopf am Fußende ruhen. In dieser Lage kann die Traumreise beginnen und  das Orakel in die Zukunft zeigen.

  

     

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