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Champagner -Etikett-

       
Wie die Herstellung ist auch die Etikettierung des Champagners streng geregelt, sie sagt viel über den Inhalt der Flasche aus.
  
Auf dem Etikett befinden sich zahlreiche Informationen, die viel über die Qualität eines Champagners verraten. Nachstehende Punkte sollten in französischer Sprache vermerkt sein wie

1. Die Herkunftsbezeichnung
"Champagne" muss in deutlich lesbarer Schrift gedruckt sein.

2. Die Handelsmarke oder den Namen des Erzeugers
im oberen Teil des Etiketts. Den Ort, wo der Erzeuger seinen Firmensitz hat und das Herkunftsland "France" im unteren Teil.

3. Die Kontroll-Nummer des Erzeugers bzw. des Markeninhabers. Sie wird vom CIVC = Comité Interprofessionnel du Vin de Champagne vergeben. Die Kontrollnummer beginnt immer mit einer Abkürzung meist aus zwei Buchstaben, die eine Aussage über den Hersteller der Flasche machen wie

C.M. coopérative de manipulation
Ein Champagner, der aus den Trauben der Mitglieder einer Winzergenossenschaft hergestellt wurde.

N.M. négociant-manipulant
In der Regel tragen alle berühmten Champagnerhäuser die Abkürzung N.M. Sie kaufen Trauben, Most oder Grundwein aus anderen Beständen zu ihren eigenen Produkten dazu und veredeln diese zu Chamagner ihrer eigenen Hauptmarke.

R.M. récoltant-manipulant
Champagner, der von einem Weingut oder Winzer, aus einen eigenen Trauben produziert wurde und maximalem Zukauf von fünf Prozent aus anderen Beständen.

R.C. récoltant-coopérateur
Ein kleiner Winzer, der eigene Trauben an seine Genossenschaft liefert und dafür entweder fertigen Champagner oder Wein erhält. Diese verarbeitet er weiter zu Champagner und verkauft diesen unter seinem eigenen Etikett verkauft.

M.A. marque d'acheteur
Die Kunden eines Champagnerherstellers wie Supermärkte und Restaurants, kaufen den fertigen Champagner und geben ihm einen eigenen Namen. Es handelt sich hierbei um eine Handelsmarke, also die Zweitmarke eines berühmteren Champagners.

S.R. société de récoltants
Ein Unternehmen von verschiedenen Winzern, die nur Weine aus der Ernte der eigenen Gesellschafter zu Champagner verarbeitet.

R. récoltant
Ein unabhängiger Champagnerwinzer, der seine Ernte an ein N.M. Champagnerhaus liefert und dort weiterverarbeiten lässt.

4. Die Trockenheit nach dem Zuckergehalt
wie Ultra Brut, Extra Brut, Brut, Extra-Dry, Sec, Demi-sec charakterisiert den Zuckergehalt, der dem Champagner vor dem endgültigen Verkorken hinzugefügt wurde. Dosage

5. Der Flascheninhalt
1 Bouteille = 0,75 Liter Flaschengröße

6. Der Alkoholgehalt in Volumsprozent
In der Regel meist 12%

7. Grand Cru und Premier Cru
Bestimmte Provinzen der Champagne produzieren besonders edle Trauben, die mit dem Qualitäts-Prädikat Grand Cru und Premier Cru ausgezeichnet sind.

8. Der Jahrgang
wenn es sich im einen Jahrgangs-Champagner millésimé handelt. Ein Champagner mit Jahreszahl auf dem Etikett wurde zu hundert Prozent aus Weinen des aufgeführten Jahrgangs hergestellt und ist mindestens drei Jahre gereift. Nur in guten Jahren wird Jahrgangschampagner hergestellt.

9. Die Sorte
Blanc de Blancs, Blanc de Noirs oder Rosé, wenn der Champagner vom Standard abweicht.

9. Den Kellermeister(in), welche(r) die Cuvée zusammengestellt hat (Elabore par . . .)

10. Der Zeitpunkt der Assemblage.

Punkt 9 und 10 sind oftmals auf einem beigefügten Zertifikat vermerkt.


     

Adventskalender 2004

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