| Fette bestehen im wesentlichen aus gesättigten oder
ungesättigten Fettsäuren. Die für den Menschen wertvolleren Fette enthalten hingegen
vorwiegend ungesättigte Fettsäuren und sind, wie Pflanzenöle beispielsweise, meist
flüssig. Bei den ungesättigten Fettsäuren wird zwischen einfach und mehrfach
gesättigte Fettsäuren unterschieden, wobei die mehrfach ungesättigten noch wichtiger
für die Gesundheit sind. Da eine ganze Anzahl an bestimmten mehrfach ungesättigten
Fettsäuren für den Organismus notwendig sind, der Körper sie aber nicht selbst
herstellen kann, müssen diese mit der Nahrung aufgenommen werden. Einige Fette spielen zudem eine wesentliche Rolle für das kindliche
Wachstum, eine gesunde Entwicklung und die Regulierung des Stoffwechsels. Darüber hinaus
ist Fett ein ausgezeichneter Geschmacksträger für fettlösliche Aroma- und
Geschmacksstoffe und geben der Nahrung eine geschmeidige Beschaffenheit.
Aber der Genuss von zuviel Fett birgt Risiken. Zwar
schützen Fettpolster die Organe vor Verletzungen und stellen eine Wärmeisolierung dar,
doch bei einer im Verhältnis zum Verbrauch zu hohen Aufnahme bildet der Körper neues
Fettgewebe. Der empfohlene tägliche Nahrungsfettbedarf sollte nicht mehr als 25 % der
Nahrungs-Kalorien ausmachen und aus gesättigten, ungesättigten und mehrfach
ungesättigten Fetten gedeckt werden. Da jedoch in Deutschland zu hohe Anteile an
gesättigten Fetten verzehrt werden, erhält der Körper oftmals zu wenig von den einfach
ungesättigten Fetten. |