HomeHome
KüchenplanungVorratshaltung
Gewichte und Mengen
Warenkunde
Kochtechnik
Kochschule
Küchentipps
Kochen
Rezepte
Uromas Rezepte
GetränkerezepteGetränkeDer gedeckte TischEinladungenKnigge

 

 

 

 

 

 

 

Warenkunde
Scharfmacher
      
Dulux, ICI Paints Deco GmbH, Itterpark 2-4, D-40724 Hilden
Dulux
In der Regel beherrschen Salz und Pfeffer die meisten heimischen Küchen. Doch darüber hinaus gibt es unzählige andere tolle Scharfmacher wie Chili, Ingwer, Senf, Meerrettich oder Knoblauch, die alle für eine pfiffige Würze sorgen.
       

Allerdings lassen sich diese Scharfmacher nicht beliebig austauschen, da jedes scharfe Gewürz oder Gemüse ein spezielles Eigenaroma besitzt. Zu beachten ist auch, dass Schärfe streng wissenschaftlich betrachtet keine Geschmacksempfindung ist, denn die Wahrnehmung findet nicht über die Geschmacksrezeptoren der Zunge statt.

Scharfes Essen wirkt anregend und belebend, aber die Empfindsamkeit variiert von Mensch zu Mensch und nimmt bei regelmäßigem Genuss von scharfen Gerichten ab. Das ist durchaus von Vorteil, denn erst wenn die Schärfe als lustvoll empfunden wird, besteht die Möglichkeit, auch die anderen geschmacklichen Nuancen, die von der Schärfe überdeckt werden, deutlicher wahrzunehmen.

Bekannte Scharfmacher in der Küche sind die verschiedenen Pfeffersorten. Schwarze, weiße und grüne Körner stammen vom selben Strauch, unterscheiden sich jedoch im Erntezeitpunkt und der Behandlung. Weißer Pfeffer ist schärfer als schwarzer Pfeffer, er wird gerne in hellen Soßen verwendet, dagegen harmonieren die milden frischen grünen Pfefferkörner gut mit Ingwer und Zitronengras. Nicht zu vergessen das pikant-süß schmeckende Dessert "Erdbeeren mit grünem Pfeffer".

Vielseitige Alternativen zu Pfeffer sind Chilis. Die frischen Schoten sind im Supermarkt oder im Asia-Laden erhältlich. Sie werden möglichst klein geschnitten verwendet, doch die meiste Schärfe steckt in den Trennwänden. Durch Trocknen werden die Chilischoten haltbar gemacht, allerdings sind sie dann oft noch schärfer als zuvor.

Im Gegensatz zu den Chilis, sorgt der zitronig-frische und scharfe Ingwer für ein leichtes Kribbeln auf der Zunge. Fein gehackt ist die Wurzel unabkömmlich in Wokgerichten und zu Sushis. Auch Fleischgerichte bekommen auf diese Art eine asiatische Note. Weniger exotisch dagegen ist Senf. Zu deftigem Kassler, zur Bratwurst oder in Salatsaucen macht sich sein charakteristischer Eigengeschmack besonders gut.

Ein unersetzlicher Begleiter zu Deftigem, Tafelspitz und Karpfen ist Meerrettich. Die Schärfe der frisch geriebenen Wurzel lässt sich mit Crème fraîche verfeinern und zur Pellkartoffel genießen. In Kombination mit Butter, Eigelb oder Schlagsahne wird seine Schärfe ebnefalls etwas gemildert.

Zur Schulung des Geschmacks empfehlen sich neutrale Grundlagen wie Pellkartoffeln mit Quark, die dann mit unterschiedlichen Scharfmachern verfeinert werden sollen.

  

 

 

Atelierline | Kochatelier | Wohnatelier | Dekoatelier | Gartenatelier | Hobbyatelier | Putzatelier | Witzatelier

  Impressum | Werbung | Sitemap