HomeHome
KüchenplanungVorratshaltung
Gewichte und Mengen
Warenkunde
Kochtechnik
Kochschule
Küchentipps
Kochen
Rezepte
Uromas Rezepte
GetränkerezepteGetränkeDer gedeckte TischEinladungenKnigge

 

 

 

 

 

Warenkunde
Reis
 


Über die Hälfte der Menschheit lebt heute von Reis, einer der ältesten und wichtigsten Kulturpflanzen. In Asien werden 95 Prozent der gesamten Weltproduktion angebaut. Die restlichen 5 Prozent liefern in erster Linie die USA und Italien.
Es gibt weltweit sehr viele Reissorten, dennoch lassen sich drei Grundtypen unterscheiden: Lang-, Mittel- und Rundkornreis.
Parboiled - Reis

Beim „Parboiling", einem Spezialverfahren, werden die Vitamine und Mineralstoffe aus der Silberhaut gelöst. Durch Dampf und Druck in den Reiskern gepreßt und dort durch Trocknung der Körner eingeschlossen. Erst danach erfolgt das Schleifen und Polieren. Parboiled-Reis wird als Natur-, Langkorn- und Rundkornreis im Handel angeboten. Sein Farbe ist gelblich, er kocht weiß und körnig.

Naturreis

oder Vollkornreis genannt ist am wertvollsten, er enthält viele wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Die Lang- oder Rundkornreiskörner enthalten rund viermal soviel Fett wie geschliffener Reis. Er kocht körnig, hat einen kräftig nussigen Geschmack, eignet sich als Beilage für süße und pikante Aufläufe sowie Pfannengerichte.

Langkornreis

Er wird häufig unter der Bezeichnung Patna-Reis verkauft, obwohl echter Patnareis nur in Indien angebaut wird. Er ist langkörnig, kocht körnig und trocken. Geeignet ist er für pikante Gemüse-Aufläufe, Suppen, Salate, Pfannengerichte oder als Beilage zu Rindergulasch und Hühnerfrikassee.

Klebreis

ist eine Rundkornreis-Sorte und vorwiegend in asiatischen Spezialitätsgeschäften erhältlich. Er wird beim Kochen besonders pappig und weich. Die Körner kleben stark aneinander, deshalb kann dieser Reis gut mit Stäbchen gegessen werden. Er wird für asiatische Gerichte, z.B. mit Gemüse, Soßen, Fisch oder Fleisch, verwendet.

Rundkornreis

Diese Reissorte ist auch als Milchreis bekannt. Die kleinen dicken, fast runden Körner  werden beim Kochen sehr weich, sämig und klebrig. Da der Reis gibt beim Kochen sehr viel Stärke abgibt können die Körner besonders gut aneinander kleben. Er ist geeignet für süße Puddinge, Desserts,   Reisklößchen, Reispuffer und Milchreis.

Avorio-Reis

Bei dieser italienischen Rundkornreis-Sorte sind die Körner etwas länglicher als beim einfachen Rundkornreis. Avorio-Reis ist auch als „Aborio-Reis" im Handel. Er kocht leicht sämig, mit bissfestem Kern. Ideal ist er für spezielle Reisgerichte wie Paella oder Risotto.

Basmati-Reis

übersetzt „der Duftende", ist eine indische Langkornreis-Sorte mit besonders langen und sehr schmalen Körnern. Er gehört zu den feinsten Reissorten, er kocht körnig und hat einen intensiv-aromatisch,   angenehmen, fein nussartigen Geschmack. Er wird für indische Gerichte, pikante Fisch- und Geflügelgerichte sowie als Beilage verwendet.

Wild - Reis

ist kein Reis, sondern ein im klaren Uferwasser wachsendes Wassergras. Die fast schwarzen, dünnen, langen Körner haben ein ausgeprägtes Nußaroma. Trotz langer Garzeit bleibt er sehr kernig. Er ist eine edle Beilage zu feinen Fischgerichten und Gemüsekombinationen.

Roter Reis

Über diese Spezialsorte gibt es eine interessante Seite der Firma Allokcom.

Zubereitung

Beim Kochen von Reis immer die Packungsangaben zu den Garzeiten beachten.

Man rechnet für die Garzeit bei

  • geschliffenen und Parboiled-Reis 15 - 20 Minuten,
  • Naturreis 35 - 40 Minuten
  • wilder Reis ca. 45 Minuten.

Reis als Hauptgericht  pro Person 75 g
Reis als Beilage          pro Person 60 - 65 g
Reis als Süßspeise     pro Person 50 g
Reis als Suppeneinlage 35 g

 

Tipps

  • In ungeöffneter Packung ist roher Reis 2 - 3 Jahre haltbar.
  • Naturreis ist bis zu einem Jahr.
  • Reste von gekochtem Reis, sind abgedeckt im Kühlschrank drei bis vier Tage haltbar.
  • Reste lassen sich weiterverwerten und bleiben schön körnig, wenn sie in einem Sieb über kochendem Wasser -im Wasserdampf- erhitzt werden.
  • Gekochten Reis zum Einfrieren in Gefrierbeutel oder -dosen füllen.
  • Aufgetauten Reis in einem Sieb über kochendem Wasser -im Wasserdampf- erhitzen.

 

 

 

Atelierline | Kochatelier | Wohnatelier | Dekoatelier | Gartenatelier | Hobbyatelier | Putzatelier | Witzatelier

  Impressum | Werbung | Sitemap