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Warenkunde
Kapern
 

Kapern

 
Kapern sind eine bisher unterschätzte Zutat der gesunden Küche. Die Früchte des Kapernstrauchs besitzen einen unerwartet hohen Anteil an natürlichen Oxidationshemmern. In Versuchen mit Kapernextrakten wurde beobachtet, dass die Antioxidantien der Kapern schädliche Nebenprodukte neutralisieren können, die bei der Verdauung von Fleisch entstehen. Darüber hinaus wirken sich die kleinen Früchte auch positiv auf das Immunsystem aus.
Die Früchte des dornigen Kapernstrauchs Capparis spinosa, der praktisch im gesamten Mittelmeerraum heimisch ist, werden seit der Antike als pikante Kochzutat und kulinarische Köstlichkeit verwendet. Die Blütenknospen müssen vor ihrem nur eintägigen Blühen gepflückt werden. Danach werden sie getrocknet, gesalzen und in Essig oder Öl eingelegt. Dabei entstehen Caprinsäure ein Senfölglycosid, die den Kapern ihren würzig-pikanten Geschmack verleihen. Kapern sollten oliv- bis blaugrün und möglichst klein sein. Die allerbesten sind die kleinsten meist aus der Provence stammenden Knospen, die "Nonpareilles".

Die recht eigenwilligen Kapern dienen als pikante Saucenbeigabe traditionell zu Königsberger Klopsen oder das italienische Vitello tonnato. Aber auch Ragouts, Fisch, Lamm und kräftige Geflügelgerichte bereichern sie und Salate oder Vorspeisenteller werden von ihnen geschmacklich abgerundet.

Aber beim Würzen mit Kapern sollten möglichst wenig Kräuter verwendet werden, denn mit Gewürzen wie Salbei, Oregano oder Rosmarin konkurrieren Kapern unharmonisch.

 

 

  

 

 

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