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Knigge/Einladung/Familienfeier

Kommunion und Konfirmation

 
Diese religiösen Feste der Kinder bzw. Jugendlichen werden bei allen konfessionellen Unterschieden nach dem Kirchgang im Kreis der Familie meistens still und besinnlich begangen. Aufwand und Trubel sind fehl am Platz und gerade deshalb können diese Tage in jedem Haushalt auch in bescheidenem Rahmen angemessen gefeiert werden. Der Zeitpunkt der Feier ergibt sich aus der kirchlichen Feier, die meist am Vormittag liegt.
    
 

Einladung

Beim Erstellen der Gästeliste sollten sich die Eltern zusammen mit ihren Kindern überlegen, wer eingeladen werden soll. Überwiegend werden diese Feste im engeren Familienkreis begangen, wobei auf die Gästeliste außer den Eltern auch die Großeltern, Paten und falls erwünscht der Geistliche gehören. Bei der Einladung spielen allerdings Dinge wie der allgemeine Familienfrieden ebenso eine Rolle wie die Pflege lieber Verwandte. Auch ist daran zu denken, dass diejenigen, die keine Einladung erhalten haben, vielleicht wichtig gewesen wären. Allerdings gibt es keinen zwingenden Anlass, der vorschreibt ausschließlich Verwandte einzuladen. Enge Freunde erwarten oft sogar, dass sie auch zu familiären Festen eine Einladung bekommen.

Da in der Regel der Termin der kirchlichen Feier lange vorher feststeht, können Verwandte und enge Freunde formlos telefonisch eingeladen werden. Es muss nur deutlich aus der Einladung hervorgehen, zu welcher Tageszeit und Mahlzeit man die Gäste bittet. Freunde und Verwandte die außerhalb wohnen, sollten spätestens 14 Tage vorher in mündlicher oder schriftlicher Form geladen werden. Mit ihnen ist auch zu besprechen, wer die Kosten für Reise und Hotelunterkunft übernimmt.

Die Zusage hat ebenso wie die Einladung mündlich oder schriftlich zu erfolgen. Eine Absage im letzten Moment ist in diesem Fall nicht statthaft. Freunde, Nachbarn, Schulkameraden und Lehrer dürfen auch ohne Anmeldung zu einem kurzen Besuch kommen. Je nach Sitte und Brauch ist es ausreichend, ihnen einen Drink und etwas Gebäck zu servieren.

Menue

Die Kinder bzw. Jugendlichen haben meist schon genaue Vorstellungen darüber, wie das Fest ablaufen soll. Zwar unterliegen auch diese Feste einer gewissen Ordnung, jedoch empfiehlt es sich den Eltern, ihre Kinder auf alle Fälle in die Vorbereitungen mit einzubeziehen. Dem Kind zuliebe sollte das Menue so zusammengestellt und abgestimmt sein, dass ihm alles schmeckt und seine Lieblingsspeise in dem Menue enthalten ist.

Bei Kommunionkindern dagegen sollte das Festessen nicht zu einem Feinschmeckergelage werden, sondern primär ein Kinderessen bleiben.

Kleidung

Geladene Gäste werden dem Anlass entsprechend gekleidet sein. Die Kommunionkinder tragen je nach landschaftlicher Sitte weiße Kommunionkleider und Anzüge, wogegen sich in manchen Städten durchgesetzt hat, den Kindern keine speziellen Kleider zu kaufen, sondern sie in Einheitskleidung oder normal festlich gekleidet zur Kirche zu führen. Bei Konfirmanden wird die Kleidungsregel heute lockerer gehandhabt. Selbst Pfarrer sehen heute ein, dass dies für manche Familien eine unnötige Ausgabe bedeutet.

Tischordnung

Bei jedem größeren Familienfest ist es wichtig, eine korrekte Tischordnung zu planen und einzuhalten. Auch wenn das Kind noch jung und die Tischrunde klein ist, so steht der Hauptperson natürlich der Ehrenplatz zu. Neben ihm sitzen die Eltern und dann kommen die Paten. Erst an deren Seiten sitzen die jeweiligen Großeltern.

Kommunion- und Konfirmationsgeschenke

Wer nicht vorher die Eltern gefragt hat, welches Geschenk erwünscht ist, der sollte sich bei der Auswahl intensiv damit auseinandersetzen. Denn bei Geschenken für Kinder und Jugendliche werden immer wieder grobe Fehler gemacht. Einem Schulkind einen Füllfederhalter zu schenken, selbst wenn es ihn wirklich gebrauchen könnte, weckt nun nicht gerade die Begeisterung und ein 15jähriger vollführt in der Regel keine Freudentänze über eine Jubiläumsausgabe von Thomas Mann. Für Kinder dieses Alters eignen sich eher Spiele, Abenteuerbücher, Sportgeräte oder ein schönes Kleidungsstück. Auch Geld lässt sich fantasievoll verschenken.

Danksagung

In der Regel bedanken sich die Mädchen und Jungen innerhalb der nächsten zwei Wochen für ihre Geschenke und Gratulationen. Da die meisten Erstkommunionkinder sich noch nicht schriftlich für ihre Geschenke und Glückwünsche bedanken können, übernehmen diese Aufgabe in den meisten Fällen die Eltern. Konfirmanden sind jedoch älter und für sie sollte es selbstverständlich sein, dass sie sich bei jedem Gratulanten in schriftlicher Form bedanken. In manchen Gegenden ist es üblich, dass man sich für die Geschenke in Form eines persönlichen Besuchs bedankt. Die Gäste bedanken sich ebenfalls mit Brief oder Briefkarte, auch mit Blumen bei der Hausfrau. Gute Freunde können sich telefonisch oder mündlich bedanken.

Kommunionkerze

Die Paten schenken dem Kind in der Regel die Kommunionkerze. In manchen Gegenden brennt diese den ganzen Kommuniontag hindurch an einen Ehrenplatz auf der Festtafel.

 

 

 

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